Ein Familienbetrieb in Langenlois am Kamp, geprägt von vier Generationen, den Terrassen des Kamptals und der Überzeugung, dass guter Wein im Weingarten beginnt.

1887 kaufte Josef Rebenstein drei Hektar am Steinhaus und schlug den ersten Gewölbekeller in den Löss der Kellergasse. Sein Sohn Franz kam zum Heiligenberg dazu, Leopold senior baute den Fasskeller und eröffnete 1968 die ersten Gästezimmer.
Heute kümmert sich Leopold Rebenstein um Weingärten, Keller und Verkauf, seine Schwester Helene führt Hotel und Restaurant. Die nächste Generation ist schon an Bord: Theresa Rebenstein leitet die Vinothek und den Weinclub.
Unsere Philosophie ist einfach. Wir geben den Reben Zeit, lesen von Hand, lassen jede Ried für sich sprechen und greifen im Keller nur so weit ein wie nötig. So entstehen ehrliche Weine mit klarer Herkunft.
Rund 60 Menschen arbeiten in Weingut, Hotel, Restaurant und Logistik. Diese vier treffen Sie am ehesten.

Das Kamptal ist ein Tal der Gegensätze: Auf den Lössterrassen wächst der Grüne Veltliner würzig und dicht, am Urgestein der oberen Hänge wird der Riesling salzig und präzise. Unsere 24,6 Hektar umfassen beide Welten.
Ried Steinhaus und Ried Heiligenberg sind als Erste Lage (1ÖTW) klassifiziert. Ihre Weine reifen am längsten in unserem Keller und tragen den Jahrgang zehn Jahre und länger.
Grüner Veltliner, Erste Lage. Dichter Kern, Steinobst, lange Lagerfähigkeit.
Riesling, Erste Lage. Marille, Kräuter, salzige Mineralik vom Urgestein.
Blaufränkisch. Brombeere, Graphit, kühle Frucht, feines Tannin.
Grüner Veltliner für den Kamptal DAC und den Ortswein Langenlois.
Zweigelt für den Klassik und unseren Rosé.
Gelber Muskateller, leicht und duftig, auch als Traubensaft gepresst.
Chardonnay, im Holzfass gereift für die Reserve.
St. Laurent, 24 Monate im Barrique.
Der Gewölbekeller aus 1887 beherbergt die Jungweine im Stahl, der Fasskeller die Orts- und Riedenweine im großen Holz, der Barriquekeller die Reserven. Alle drei sehen Sie bei der täglichen Kellerführung um 16:00.




Die Eichenpresse aus den Gründerjahren steht noch heute am Eingang des Gewölbekellers. Bis 1962 war sie in Betrieb.

Alle Riedenweine werden von Hand gelesen und innerhalb von zwei Stunden ganztraubig gepresst.

Unser Sekt Brut Reserve vergärt in der Flasche und ruht im tiefsten Teil des Kellers, bevor er degorgiert wird.

Jede zweite Rebzeile ist ganzjährig begrünt, wir arbeiten ohne Herbizide und bringen den Trester als Kompost in den Weingarten zurück. Die Photovoltaikanlage am Logistikhof deckt den Großteil des Stroms für Keller und Hotel.
Die Zustellung in Wien erledigt ein elektrischer Transporter, die Flaschen sind Leichtglas, und die Hotelwäsche kommt von einem Partner in St. Pölten, der mit Regenwasser arbeitet. Wir arbeiten an der Zertifizierung nach dem österreichischen Nachhaltigkeitsprogramm für Wein.